Beschreibung
Im Jahr 1948 erweiterte Labor W seine Produktpalette. Dazu gehörte die Entwicklung von Universalvoltmetern, RLC-Testern, Impedanztestern und kleinen Testsendern, aber auch die Erweiterung der Kenntnisse über Mikrofone. Im Jahr 1949 wurde das DM 3 entwickelt, ein Mikrofon, das im Vergleich zu anderen Mikrofonen auf dem Markt sehr klein war. Im selben Jahr entwickelte Labor W das DM 4, das erste Mikrofon mit Rauschunterdrückung. Verwandte Produkte, die während dieser Mikrofonentwicklungen entstanden, waren Simplex- und Duplex-Gegensprechanlagen. Labor W gewann außerdem einen weiteren wichtigen Kunden. Die zentrale Verschlüsselungsstelle suchte nach Geräten, die nicht abhörbare Telefongespräche verfolgen konnten. Labor W entwickelte Geräte, die den Sprachton in telegrafische Signale umwandelten, die dann in verschiedene Bänder aufgeteilt wurden. Auf diese Weise wurde das Signal in Form von Energie und telegrafischen Impulsen anstelle von Frequenzen gesendet. Sie entwickelten auch spezielle Mikrofone für die Geophysik, die zum Aufspüren von Erdgas- und Ölquellen verwendet werden konnten. Ab 1950 stellten sie auch Mischverstärker und Vorverstärker her. Ab 1952 wurden einstellbare, magnetische Miniaturkopfhörerkapseln entwickelt. Diese wurden für verschiedene Höranwendungen und Diktiergeräte verwendet. 1954 brachte Labor W das erste „Richtrohrmikrofon“ namens MD 81 auf den Markt. Dieses Mikrofon konnte Schall direkt über eine große Entfernung wahrnehmen. Das MD 82 wurde später auf der Grundlage des MD 81 entwickelt. Zwölf Jahre nach seiner Gründung verfügte Labor W über ein Produktportfolio von etwa hundert Produkten und Zubehör.




















